09. April 2026

LH-Stv. Landbauer: Sicherheitsoffensive an Bahnübergängen nimmt Fahrt auf

Neue Förderrichtlinie bringt Höchststand bei Sicherungsmaßnahmen

Ein Jahr nach Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie für Eisenbahnkreuzungen zeigt sich eine klare Trendwende in Niederösterreich. Die Zahl der Förderansuchen hat einen Höchststand erreicht. „Wir haben das Thema konsequent auf Schiene gebracht. Das ist eine Reform, die auch ankommt: Mehr Projekte, mehr Tempo und klare Regeln sorgen dafür, dass Gemeinden jetzt stärker handeln. Das Ergebnis ist mehr Sicherheit für die Menschen in Niederösterreich. So können wir Schritt für Schritt die Verkehrssicherheit erhöhen und unsere Familien vor gefährlichen Situationen schützen“, betont Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

 

In Niederösterreich bestehen derzeit 1.306 Eisenbahnkreuzungen auf Gemeindestraßen. Bis Ende 2024 wurden 797 Maßnahmen umgesetzt, darunter 330 technisch gesicherte und 199 aufgelassene Kreuzungen. Weitere 509 Übergänge werden schrittweise überprüft. Die ursprüngliche Förderrichtlinie des Landes Niederösterreich aus dem Jahr 2017 wurde im Auftrag von LH-Stellvertreter Landbauer grundlegend überarbeitet und am 8. April 2025 rückwirkend mit 1. Jänner 2025 in Kraft gesetzt. 

 

Die Wirkung ist klar erkennbar: 2024 wurden lediglich 9 Eisenbahnkreuzungen aus 5 Gemeinden eingereicht, 2025 bereits 37 Ansuchen aus 20 Gemeinden – ein Höchstwert seit 2017. Für 22 Eisenbahnkreuzungen in 13 Gemeinden wurden 2025 Fördermittel ausbezahlt. „Wir haben mit unserer Sicherheitsoffensive die Grundlage geschaffen, damit Gemeinden besser handeln können und vor allem Planungssicherheit haben. Die Sicherung von Bahnübergängen ist immer ein finanzieller Kraftakt, deshalb ist es wichtig, dass alle Partner an einem Strang ziehen und wir das gemeinsame Ziel vor Augen haben, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Menschenleben zu retten. Jeder Euro ist gut investiert“, so Landbauer.

 

Auch finanziell zeigt sich der Aufwärtstrend: Die Summe aller finanziellen Aufwendungen stiegen von 376.323,62 Euro im Jahr 2024 auf rund 1,3 Millionen Euro für 2025 und Anfang 2026. Für 2026 liegen bereits 7 Förderzusagen in Höhe von 423.530 Euro vor. Heuer stehen noch rund 3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Mit dem Ziel, bis 2034 alle Eisenbahnkreuzungen auf Gemeindestraßen zu sichern oder aufzulassen, ist die aktuelle Entwicklung ein entscheidender Schritt.

 

„Auch im Zuge unserer NÖ Bahnoffensive steht die fortlaufende Modernisierung von Eisenbahnkreuzungen im Fokus. Auf den Regionalbahnen der Kamptal-, Traisental-, Puchberger und Erlauftalbahn werden alle Eisenbahnkreuzungen auf Landes- und Gemeindestraßen überprüft und gesichert“, so Landbauer.

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