31. Oktober 2026

Landbauer-Vorstoß: ÖBB-Chef Matthä kündigt Verbesserungen an

Nach offenem Brief des NÖ Verkehrslandesrates wollen ÖBB die Betriebsqualität erhöhen

„Unsere Pendler müssen sich auf die Bahn verlassen können. Pünktliche Züge und funktionierende Anschlüsse müssen wieder zur Normalität werden. Dass ÖBB-CEO Matthä die Situation ernst nimmt und Verbesserungen zusagt, ist ein wichtiger Schritt. Jetzt zählt, dass die Lösungen auch bei unseren Pendlern ankommen, die Betriebsqualität Zug um Zug erhöht wird und vor allem Informationen rasch zu den Fahrgästen kommen“, betont Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

 

Nach dem offenen Brief des Verkehrslandesrates reagiert der ÖBB-Chef mit Verständnis. Entscheidend sei, dass Verbesserungen im täglichen Betrieb spürbar werden, so Matthä in seinem Schreiben an den Verkehrslandesrat.  

 

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen zusätzliche Fahrzeugreserven bereitstehen, um Ausfälle besser abzufedern. An wichtigen Bahnknoten wie Wiener Neustadt, St. Pölten und Amstetten sollen die Abläufe überprüft und nach Möglichkeit verbessert werden, damit weniger Anschlüsse verloren gehen. Zudem wollen die ÖBB bei Störungen schneller informieren, technische Probleme auf stark befahrenen Strecken reduzieren und den Einsatz von Zügen und Personal besser abstimmen. Das übergeordnete Ziel der ÖBB ist es, einen stabileren und verlässlicheren Bahnbetrieb sicherzustellen.

 

„Die Pendler leisten jeden Tag ihren Beitrag. Sie stehen früh auf, bezahlen ihr Ticket, fahren zur Arbeit und wollen abends rechtzeitig bei ihren Familien sein. Dafür verdienen sie eine Bahn, die funktioniert. Wir werden den direkten Austausch mit den ÖBB fortsetzen und daran arbeiten, dass es für unsere Pendler besser wird. Denn genau darum geht es“, so Landbauer. 

© 2026 Freiheitliche Partei Niederösterreich. Alle Rechte vorbehalten.