12. Oktober 2026

FPÖ-Fiedler über Bildungskompass: „Transparenz muss bis ins Ministerbüro reichen“

Fiedler fordert objektive Leistungsmessung und volle Transparenz

„Ein Bildungskompass ist nur dann sinnvoll, wenn er verlässlich misst, was er zu messen vorgibt. Wenn Schulen anhand von Testergebnissen beurteilt werden, müssen diese objektiv, vergleichbar und aussagekräftig sein. Gerade bei den iKM-Testungen, die für die Schüler keinerlei unmittelbare Konsequenzen haben, stellt sich die Frage, inwieweit tatsächliche Kompetenzen oder die unterschiedliche Motivation der Schüler gemessen werden“, bringt FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler seine Skepsis gegenüber dem von Wiederkehr präsentierten Bildungskompass zum Ausdruck.

 

Darüber hinaus warnt Fiedler vor möglichen Fehlentwicklungen bei der Leistungsbeurteilung: „Eine weitere Nivellierung nach unten wäre das genaue Gegenteil dessen, was unser Bildungssystem braucht.“

 

Kritisch sieht Helmut Fiedler die Frage der Verantwortung. „Es kann nicht sein, dass nur Schulen und Lehrer bewertet werden, während jene Stellen, die für die Rahmenbedingungen verantwortlich sind, aus dem Blickfeld geraten. Wenn beispielsweise Lehrer fehlen, Unterricht ausfällt oder Fördermaßnahmen nicht zur Verfügung stehen, muss auch das sichtbar werden. Wo bleibt die Bewertung des Ministeriums und des Bildungsministers selbst? Wir brauchen keine weitere Plattform, die Probleme nur dokumentiert, sondern ein Instrument, das deren Ursachen offenlegt, Verantwortlichkeiten klar benennt und nachweisbare Verbesserungen ermöglicht. Transparenz darf nicht beim Klassenzimmer enden, sondern muss bis ins Ministerbüro reichen!“

© 2026 Freiheitliche Partei Niederösterreich. Alle Rechte vorbehalten.